Mittwoch, 8. April 2020                     Fällt wegen der Corona-Pandemie leider aus!

 

   Mathilde von Mevissen und die Mädchenbildung

 

      Die Tochter des Dülkener Industriellen Gustav von Mevissen wuchs in einer
      gebildetetn, aber strengen Familie auf. Als unverheiratete Erwachsene blieb
      sie in der Familie, durfte aber nicht allein ausgehen und konnte die große
      Bibliothek ihres Vaters nur heimlich betreten. Erst im fortgeschrittenen Alter
      entdeckte sie die Frauenbewegung für sich. Sie gründete den "Verein
      Mädchengymnasium Köln" mit, der 1903 die erste Schule mit Abitur für
      Mädchen in Preußen eröffnete. Danach kämpfte sie für das Frauenstudium und
      förderte regelmäßig Studentinnen. Als eine von 18 herausragenden
      Kölnerinnen ist sie am Turm des Rathauses zu sehen.

 

      Referentin:   Angela Klein-Kohlhaas, Kunsthistorikerin

 

Ort:             Café Kultur, Lange Straße 167, 41751 Viersen

Beginn:        19:00 Uhr

 

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Samstag, 2. Mai 2020

 

     Internationaler Welt-Labyrinth-Tag

 

       Als Teil der weltweiten Labyrinth-Gemeinschaft beschäftigen wir uns diesmal mit dem
       Thema "gehen" in seinen verschiedenen Facetten. Vom bedächtigen Schreiten bis zum
       machtvollen Stürmen wollen wir überlegen, wie wir uns im Leben vorwärts bewegen.
       Aber auch der Rückschritt und das Auf-der Stelle-Treten wollen wir beleuchten.
       Ein gemeinsames Picknick bildet den Rahmen für Gespräche und Austausch. Interessierte
       bringen bitte Fingerfood mit.
       Bei starkem Regen fällt die Veranstaltung aus.

       Koordinatorinnen: Bettina Gläser-Kurth, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Viersen
,
      
Dr. Henrika Burgener, Ärztin,
       Angela Klein-Kohlhaas, Kunsthistorikerin,
       Maria Claßen, Germanistin
       Treffpunkt:  Labyrinth Hoher Busch, Aachener Weg in Viersen
       Beginn:  13:00 Uhr

 

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Mittwoch, 13. Mai 2020

 

   Else Lasker-Schüler - Dichterin und Künstlerin der Moderne

 

Neben herausragender Dichtung gibt es von Else Lasker-Schüler (1869 - 1945) ein ebenso faszinierendes bildnerisches Werk, das teilweise jüdisch-orientalisch inspiriert war. Von ihrem Geburtsort Elberfeld zog sie nach Berlin, wo sie Kontakte zu vielen berühmten KünstlerInnen und SchriftstellerInnen pflegte. 1932 noch mit dem wichtigen Kleist-Preis für Literatur ausgezeichnet, floh die Jüdin nach der nationalsozialistischen Machtergreifung 1933 in die Schweiz. Vor dort reiste sie mehrmals nach Palästine, wo sie 1945 in Jerusalem starb.

 

Referentin: Maria Claßen, Germanistin

 

Ort:             Café Kultur, Lange Straße 167, 41751 Viersen

Beginn:        19:00 Uhr

 

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Mittwoch, 10. Juni 2020

 

   Hannelore Häusler -
   Die erste Superintendentin der Evangelischen Kirche im Rheinland

       Pfarrerin und erste Superintendentin in der rheinischen evangelischen Kirche: Für sie 
       stand früh fest, Theologie zu studieren, ob dies nun im Hinblick auf das Pfarramt in den
       50er Jahren umzusetzen war oder nicht. 1961 heiratete sie drei Tage vor ihrem Examen.
       Dabei wurde die Zölibatsklausel für Pfarrerinnen erst 1974 aufgehoben. So ermöglichte
       ihr die Landeskirche 1976, in das Pfarramt von Kerpen-Brüggen eingeführt zu werden.
       Frau Häusler ging konsequent und unberirrt ihren beruflichen und privaten Weg und
       erreichte so auch ihre Ziele. Frau Häusler wird aus ihrem Leben berichten und erläutern,
       woraus sie die Kraft dazu schöpfte.

 

Hannelore Häusler im Gespräch mit Dr. Henrika Burgener

 

Ort:             Café Kultur, Lange Straße 167, 41751 Viersen

Beginn:        19:00 Uhr

 

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