Mi, 11.02.26:
       Frauen in der Kunst

 

       Unter welchen Bedingungen arbeiteten Frauen früher im Kunstbetrieb? Welche Stellung haben
       sie heute? Die Künstlerinnen Beate Buttler, Monika Enders und Renate Ulber sprechen über ihre
       Erfahrungen.
       Moderation: Maria Claßen

   

        Ort:          Café Kultur zur Narrenmühle, Lange Straße 167, 41751 Viersen

       Beginn:     19:00 Uhr
        Eintritt frei, Spende erwünscht

 

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Mi, 11.03.26:
       Wehrdienst für Frauen? 

       

      Möchten wir Soldatinnen sein oder es werden? Möchten wir, dass unsere Töchter, unsere
      Enkelinnen an Waffen ausgebildet werden? Hat das etwas mit Gleichberechtigung zu tun? Sind
      wir emanzipiert, wenn wir mit Waffen, auch mit tödlichen, umgehen lernen? Sie einsetzen?
      Kämpfen?
      Das sind schwierige und unbequeme Fragen. Für junge Männer gibt es ab 2026 verpflichtende
      Musterungen, für junge Frauen sind sie freiwillig. Noch! Zeit also, dass wir uns zusammensetzen
      und uns darüber austauschen. Was bedeutet Wehrdienst? Gegen was sollen wir uns wehren? Gibt
      es nur den Weg des Kampfes für unseren Schutz? Können wir uns auch andere Möglichkeiten
      vorstellen, etwas für unsere Gesellschaft zu tun, um sie zu schützen? Sie sind herzlich
      eingeladen, in einer lockeren Diskussionsrunde Ihre Gedanken, Ängste, Vorstellungen
      auszusprechen, auf dass wir am Ende alle über mehr Klarheit verfügen. 

 

       Diskussionskreis im Rahmen des Internationalen Frauentags
       Moderation: Johanna Braun-Zakaryan

   

       Ort:          Café Kultur zur Narrenmühle, Lange Straße 167, 41751 Viersen

       Beginn:     19:00 Uhr
        Eintritt frei, Spende erwünscht

 

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Mi,  08.04.26:
       Rudolf Steiner, seine Mitstreiterinnen und der Matilda-Effekt   

 

         Rudolf Steiner (1861 -1925) gilt als einer der bedeutendsten Reformer des letzten Jahrhunderts.
        Seine Lehren finden sich heute noch in vielen Lebensbereichen wieder. Selbst wenn uns der Name
        Rudolf Steiner nicht unbedingt geläufig ist, so sind doch seine Ideen und Erkenntnisse einem breiten Publikum
        bekannt. Denkt man an Demeter als biologisch-dynamische Landwirtschaft,
Waldorfpädagogik in Kindergärten
        und Schulen, anthroposophische Medizin und Ernährung, die
Kosmetikmarke Weleda, Heilpädagogik,
        Eurythmie und Geldwesen (GLS Bank) und einiges mehr. 

 

        Doch stammt dieses umfangreiche Wissen alleine von ihm? Welche Mitstreiterinnen haben ihn unterstützt und
        ihre Fähigkeiten und ihr Engagement eingebracht, und was ist der Matilda-Effekt?

        Begeben wir uns auf Spurensuche.

 

       Referentin: Monika Brachmann

   

       Ort:          Café Kultur zur Narrenmühle, Lange Straße 167, 41751 Viersen

       Beginn:     19:00 Uhr
        Eintritt frei, Spende erwünscht

 

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Sa,  02.05.26:

       Welt-Labyrinth-Tag

 

       Am ersten Samstag im Mai, jeweils um 13 Uhr Ortszeit, finden weltweit an den Labyrinthen
       Veranstaltungen statt. Auch EUREGIA ist seit einigen Jahren Teil dieser Bewegung. 
       Mit Texten zu einem ausgewählten Thema, Musik und einem gemeinsamen Gang ins Labyrinth
       feiern wir wir den Tag mit Austausch und anschließendem Picknick.

 

       Das Thema für 2026 wird noch bekannt gegeben. 

   

       Ort:          Labyrinth am Hohen Busch, Aachener Weg/Hoher Busch, Viersen

       Beginn:     13:00 Uhr
        Eintritt frei, Spende erwünscht

 

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Mi,  13.05.26:
       
Kraftorte: Aberglaube - Wunschdenken - oder eine andere Wirklichkeit?
       Brauchen wir sie?
 

 

        Es gibt wundersame Schauplätze in der Natur. Orte, da fühlt man sich einfach gut. Ein
       geheimnisvoller See, eine sprudelnde Quelle, gewaltige Berge, eine Höhle mit besonderen
       Ausmaßen, ein mächtiger Felsbrocken. Aber wir fühlen uns dort nicht nur gut, sondern spüren
       auch eine Kraft, die uns unverhofft durchströmt. Die wir nicht im Voraus buchen können.

       Gibt es außer der Einbildung und dramatisch klingenden Geschichten von Teufelsschluchten und
       Hexentanzplätzen vielleicht eine andere Erzählung, die die Faszination mancher dieser Orte in
       einem anderen Licht erscheinen lässt?

       Wir werden zusammen von solchen Orten erzählen. Wir lernen die Geschichte einiger dieser Orte
       kennen, wann ihre Bedeutung entstanden ist und warum Menschen ihnen eine besondere
       Wichtigkeit zugesprochen haben. 

 
       Referentin: Johanna Braun-Zakaryan

   

       Ort:          Café Kultur zur Narrenmühle, Lange Straße 167, 41751 Viersen

       Beginn:     19:00 Uhr
        Eintritt frei, Spende erwünscht

 

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Mi,  10.06.26:
       Gebären
und Menstruation - nach wie vor ein Tabu? 

 

 

 

        Wie ist es dazu gekommen, dass in unserer Kultur die weibliche Fähigkeit, Leben zu geben, als nebensächlich
        gewertet wird, aber die Kopfgeburt und der Opfertod als Zeugnisse männlich-göttlicher Macht in den
        Religionen seit dem Altertum verehrt wird?

        In den alten Mythologien des Vorderen Orients sind es Göttinnen, die die Erde und die Menschheit schaffen.
        Aber nach und nach werden sie durch männliche Götter ersetzt, Priester verdrängen ihre weiblichen
        Vorgängerinnen, Frauen werden zunehmend aus Politik, Gesellschaft und Religion ins Private verdrängt und
        zum Eigentum des (Ehe-)Mannes erklärt. Seit den 70er/80er-Jahren des letzten Jahrhunderts regt sich der
        Widerstand gegen diesen Zustand und Frauen erobern sich ihren Platz in der Öffentlichkeit auch mit diesem
        Thema zurück. 

 

    

       Referentin: Friederike Bleul-Neubert

   

       Ort:          Café Kultur zur Narrenmühle, Lange Straße 167, 41751 Viersen

       Beginn:     19:00 Uhr
        Eintritt frei, Spende erwünscht

 

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Mi,  08.07.26:
       Ottilie Reylaender (1882 - 1965)  - nie gehört!

 

       Obwohl Ottilie Reylaender inzwischen wie auch Paula Modersohn-Becker als Wegbereiterin der
       Moderne in der Malerei anerkannt wird, ist sie den wenigsten Menschen bekannt. Daran möchte
       ich an diesem Abend etwas ändern, denn Ottilies Lebensgeschichte ist eine ungewöhnliche und
       ermutigende Frauenbiographie und ihre Bilder sind sehenswert! 
       Als Ottilie Anfang des 20. Jahrhunderts beschließt Malerin zu werden, ist Frauen der Zugang zu
       den Kunstakademien verboten. Wie viele sogenannte Malweiber besucht sie eine private Schule
       und trifft dort Paula Modersohn. Aber Worpswede, das Dorf im Teufelsmoor, wird ihr zu eng. Ihre
       Neugier führt sie auf zahlreiche Reisen weit über Europas Grenzen hinaus, immer begleitet von
       Staffelei, Farben und Pinsel. 

       

       Referentin: Brigitte Prinzhorn

   

       Ort:          Café Kultur zur Narrenmühle, Lange Straße 167, 41751 Viersen

       Beginn:     19:00 Uhr
        Eintritt frei, Spende erwünscht

 

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