Herbst 2020                     wird im 2. Halbjahr nachgeholt

 

   Mathilde von Mevissen und die Mädchenbildung

 

      Die Tochter des Dülkener Industriellen Gustav von Mevissen wuchs in einer
      gebildetetn, aber strengen Familie auf. Als unverheiratete Erwachsene blieb
      sie in der Familie, durfte aber nicht allein ausgehen und konnte die große
      Bibliothek ihres Vaters nur heimlich betreten. Erst im fortgeschrittenen Alter
      entdeckte sie die Frauenbewegung für sich. Sie gründete den "Verein
      Mädchengymnasium Köln" mit, der 1903 die erste Schule mit Abitur für
      Mädchen in Preußen eröffnete. Danach kämpfte sie für das Frauenstudium und
      förderte regelmäßig Studentinnen. Als eine von 18 herausragenden
      Kölnerinnen ist sie am Turm des Rathauses zu sehen.

 

      Referentin:   Angela Klein-Kohlhaas, Kunsthistorikerin

 

Ort:             Café Kultur, Lange Straße 167, 41751 Viersen

Beginn:        19:00 Uhr

 

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Herbst 2020                     wird im 2. Halbjahr nachgeholt                                

 

   Else Lasker-Schüler - Dichterin und Künstlerin der Moderne

 

Neben herausragender Dichtung gibt es von Else Lasker-Schüler (1869 - 1945) ein ebenso faszinierendes bildnerisches Werk, das teilweise jüdisch-orientalisch inspiriert war. Von ihrem Geburtsort Elberfeld zog sie nach Berlin, wo sie Kontakte zu vielen berühmten KünstlerInnen und SchriftstellerInnen pflegte. 1932 noch mit dem wichtigen Kleist-Preis für Literatur ausgezeichnet, floh die Jüdin nach der nationalsozialistischen Machtergreifung 1933 in die Schweiz. Vor dort reiste sie mehrmals nach Palästine, wo sie 1945 in Jerusalem starb.

 

Referentin: Maria Claßen, Germanistin

 

Ort:             Café Kultur, Lange Straße 167, 41751 Viersen

Beginn:        19:00 Uhr

 

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